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Das Phänomobil Motordreirad

Phänomobil - Produktion um 1905 bis 1927

 

PHÄNOMOBIL Um 1905 wurde bei den Phänomen Fahrradwerken Zittau der Schritt von Zwei- zum Dreirad begangen. Das war ein dem Hillerschen Prinzip, mit vorhanden Produktionseinrichtungen und Teilen vorhandener Produkte etwas Neues und Besseres herzustellen, treuer und richtungsweisender Gedanke zur Motorisierung des Verkehrs. Mit dem vorhandenen Zweizylindermotor, leistungsgesteigert auf 6,5 PS und der Phänomen Differentialnabe, entwickelten die Konstrukteure ein Drei Rad Fahrzeug, dass zwischen Motorrad und Automobil einzuordnen war. Durch die Devise "Sparen durch Weglassen" konnte ein Fahrzeug geschaffen werden, was zur damaligen Zeit in Anschaffung und Unterhaltung äußerst preiswert war und somit für einen Käuferkreis, der sich noch kein richtiges Automobil leisten konnte, in Frage kam. Die Idee zum Phänomobil ist um 1905 wahrscheinlich nicht nur in Zittau entstanden, auch andere Hersteller, wie z.B. die Cyklon Fahrradfabrik Erla / Sachsen, bauten solche Fahrzeuge unter anderen Bezeichnungen (z.B. Cyklonette mit Einzylinder 2,5 PS Motoren). Wie es dazu kam, dass die federführenden Cyklon Ingeneure Hüttel und Svetescu zu Phänomen wechselten, soll hier nicht näher erörtert werden, sondern nur die Bemerkung gestattet sein, dass diese beiden Herren 1907 wesentlich zur Verbesserung des Phänomobils beitrugen. PHÄNOMOBIL Für die ersten Phänomobile haben wir eine originale Rißzeichnung von 1907 beigelegt, aus der jeder die damalige, leichte Bauweise erkennen kann. Die Phänomobile können in zwei Abschnitte Ihrer Produktionszeit und damit auch technischer Ausstattung eingeteilt werden.

 

1. Abschnitt Modellreihe um 1905 bis 1909

 

2. Abschnitt Modellreihe 1910 bis 1927

 

PHÄNOMOBIL Das Phänomobil wurde im gesamten deutschen Reich vertrieben und fand guten Absatz. Die deutsche Reichspost interessierte sich auch für das Fahrzeug und trat ab 1920/22 mit 150 Stück pro Jahr als Käufer auf.
Beim Reichspostministerium liefen etwa 1000 Phänomobile und somit konnte dieser Hauptabnehmer ein Urteil über das Dreirad aus Zittau abgeben. Die Vorteile des Phänomobiles wurden durch die rasch fortschreitende Technisierung mitte der 20`ger Jahre des vorigen Jahrhunderts immer mehr verdrängt und seine Mängel machten sich bemerkbar. Das führte 1927 zur Produktionseinstellung des Phänomobiles und ab da wurde ein völlig neues Fahrzeug angeboten, aber war es denn so neu?
Zum Abschluß noch zwei Fahrberichte aus der großen Zeit des Phänomobiles. Die Sternfahrt für Motorräder und Automobile bis 30 PS vom 01. bis 04. Mai 1910 nach Rothenburg o.T., an der 160 Fahrzeuge teilnahmen, gewann ein Phänomobil (12PS) nach 4 Tagen und 2326 zurückgelegten Kilometern ohne Defekte.
Bei der Sternfahrt für 4-Rad-Wagen bis 50PS nach Frankfurt / Main vom 11. bis 13.Juli 1912, wurde bei 100 Teilnehmern ein Phänomobil (12 PS) Zweiter. Dieses Phänomobil war besetzt mit 4 Personen und legte in 40 Fahrstunden (3 Tage) 1756 Kilometer ohne Defekte zurück.

 

Phänomen Zittau

 

Siegfried Hertrampf

 

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