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Die Entstehungsgeschichte der BMW R 35

BMW R3 1936 Nachdem die BMW R 3 mit ihrem 300-ccm-Motor wirtschaftlich keinen Erfolg hatte, brachte BMW mit der BMW R 35 1937 ein neues Einzylindermodell auf den Markt. Der Motor war vom Aggregat der BMW R 4 abgeleitet worden, durch Verringerung der Bohrung wurde der Hubraum auf 350 ccm reduziert. Auch die BMW R 35 leistete wie das BMW R4 400-ccm-Modell 14 PS und erreichte auch wie diese die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Das Fahrwerk war inzwischen modernisiert worden. Zwar bestand der Rahmen immer noch aus den massig wirkenden Preßstahl-Profilen, die mitterweile antiquiert wirkende Blattfeder am Vorderrad wurde nun aber von einer modernen Teleskopgabel abgelöst. Im Gegensatz zu BMW R35 (Quelle: BMW Konzernarchiv) den exklusiven Boxer-Modellen wurde jedoch auf eine hydraulische Dämpfung verzichtet. Die knapp 1000 Mark teuere Maschine war vor allem in der Ausbildung sowie als Kuriermaschine bei Polizei und Militär im Einsatz. Mit über 15.000 Exemplaren bis zum Jahr 1940 hatte BMW nach BMW R 2 und BMW R 4 wieder ein Modell mit hohen Stückzahlen im Angebot. Die BMW R 35 war das letzte Modell mit Preßstahl-Rahmen, das BMW auf den Markt BMW R35 Behörden Ausführung (Quelle: BMW Konzernarchiv) brachte, sowohl bei den Boxern als auch bei den Einzylinder-modellen griff man nun wieder auf die leichteren Rohrrahmen zurück. Die BMW R 35 erlebte nach dem Krieg eine Renaissance, als im Eisenacher Werk aus Restbeständen die Fertigung wieder aufgenommen wurde. Von der Nachkriegs- BMW bzw. -EMW (Eisenacher Motoren Werke) BMW R 35 und dem Nachfolgemodell EMW R 35-3 (mit Hinterradfederung) wurden bis 1955 über 80.000 Exemplare produziert. Rund zwei Drittel der Motorräder BMW R 35 aus Eisenach verblieben im Lande, vor allem für den Fuhrpark der staatlichen Behörden. Der Großteil des Exports ging an die Sowjetunion sowie an die benachbarten Länder des Ostblocks. Rund 5.000 Fahrzeuge wurden zum Zweck der Devisenbeschaffung ins westliche Ausland geliefert, davon ganze 7 Stück nach Westdeutschland. Zählte man die Modelle aus München und Eisenach zusammen, so käme man auf eine Stückzahl von knapp 100.000 Exemplaren, die zwischen 1937 und 1955 produziert wurden. Somit wäre die BMW R 35 das erfolgreichste Modell der BMW Motorradgeschichte.

Bericht über eine Eisenacher BMW R35

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